WHAT THE PRESS HAS TO SAY ABOUT US

Over the years, a lot of press reviews have accumulated. We had many famous faces visiting us at the hotel, and were able to experience and write about Friedenau's cultural and literary history. Here we present a small collection of press articles that have come together over time.

  • Thomas Geisler

    Ferien in Friedenau

    Stadtteilzeitung

    Ausgabe Nr. 173

    Juli/August 2020

    Die Vögel zwitschern übermütig, die Sonne strahlt auf die mit vielen Blumen verzierten Putten und die Stühle und Bänke im Garten laden zum Verweilen ein.

    Sitzt man im mit Rosen bepflanzten Garten des Literaturhotels und schnuppert den Duft des Jasminbaums, kann man vergessen, dass man sich in einer quirligen Millionenmetropole befindet. Das ist aber auch ein Charakteristikum des mit vielen Vorgärten und grünen Hinterhöfen gesegneten Friedenaus. Friedenau, ein grüner, mit Gründerzeithäusern versehener Stadtteil Berlins, in dem es schon immer viel illustres Publikum gab. Rosa Luxemburg wurde hier von Lenin besucht, Günter Grass und Erich Kästner verweilten in der Niedstraße, gleich nebenan wohnte der DDR-Autor Uwe Johnson, nach dem das Literaturhotel seinen mit Biedermeiermöbeln und Barockspiegeln ausgestatteten Früh-stücks- und Lesungssaal benannt hat. Weitere Literaten, die in Friedenau leben oder gelebt haben, sind Max Frisch und die Nobelpreisträgerin Herta Müller. Über der Rezeption des Hotels sind im DIN A3-Format die Konterfeis der Persönlichkeiten abgebildet.
    Christa Moog ist die Chefin des Ganzen. Mit großer Liebe zum Detail führt sie ihr liebenswertes Hotel. Es gibt 17 stilvoll eingerichtete Zimmer, wovon drei Einzelzimmer sind. Im „Uwe Johnson“-Saal, der auch für private Festivitäten zu mieten ist und über ein Klavier verfügt, wird das reichhaltige Frühstück mit selbstgemachter Marmelade serviert. Sonntags gibt es ein großes Frühstücksbuffet, das auch für externe Gäste offen ist. Frau Moog freut sich auch über Gäste, die in ihrem wunderschönen Garten nur einen Kaffee oder ein Glas Wein trinken wollen und vielleicht in den Werken und Biographien der Künstler stöbern. In dem Saal finden gelegentlich Lesungen von Nachwuchsliteraten statt.
    Christa Moog, die 1984 mit dem Ziel Kalifornien aus der DDR ausreiste, war damals eine Nachwuchsliteratin, die vom berühmten DDR Autor Franz Fühmann betreut wurde, der ihre Manuskripte förderte.
    Der RIAS brachte eine Sendung mit Texten aus ihrem ersten Buch „Die Fans von Union“, das 1986 im Düsseldorfer Claasen Verlag verlegt wurde. Der große Erfolg kam dann mit einer Laudatio auf ihr großes Idol, die englisch-neu-seeländische Schriftstellerin Katherine Mansfield. 
    Aus Kalifornien, deren Autoren Christa Moog über alles liebt, wurde leider nichts, aber sie folgte den Spuren ihres Idols über Paris und die Schweiz bis nach Neuseeland. Zum 100. Geburtstag von Katherine Mansfield veröffentlichte Frau Moog 1986 ihr zweites Buch „Aus 1000 grünen Spiegeln“. Dieses Buch wurde von Marcel Reich-Ranicki im Literarischen Quartett äußerst positiv rezensiert und verkaufte sich über 30.000 mal! Für dieses Buch bekam Frau Moog den anerkannten „Aspekte-Preis“!
    Nach einer Zeit in Schweden, wo ihre beiden Kinder geboren wurden, kehrte sie in ihr geliebtes Berlin zurück. Über den Umweg Moabit, wo sie Theatergruppen organisierte, Stücke schrieb und Kostüme selber nähte, kam sie 2003 endlich nach Friedenau, wo sie das ehemalige „Hospizhotel“ übernahm. Dies wurde schnell in „Friedenauer Hotel“ umbenannt, bevor es seinen heutigen zutreffenden Namen „Literaturhotel“ erhielt. Im „Uwe Johnson“-Saal lasen schon Christa Wolf, Christof Meckel und Judith Hermann und auch Redakteure und Redakteurinnen der Stadtteilzeitung! 
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass allein schon eine Übernachtung mit Abendessen im „Literaturhotel“ wie Urlaub ist!

  • Kolumne: In fremden Federn

    Eine Nacht im Literaturhotel

    Tagesspiegel

    22.01.2018

    Als Tourist in der eigenen Stadt im verschlafenen Friedenau: Hier haben sich viele Schriftsteller wohlgefühlt, von Max Frisch bis Swetlana Alexijewitsch....

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  • Großmutter Russland

    Dinner with the FT Svetlana Alexievich

    Financial Times Weekend
    18. Juni 2017

    Bei Lachs an 'Sauce de Moog' in Berlin spricht die Nobelpreisträgerin mit Guy Chazan über Nostalgie in Bezug auf die Sowjet-Ära, darüber, was es heißt, den Stimmlosen eine Stimme zu geben und über die Gefahren des 'kollektiven Putin'.

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  • Friedenaus Nobelpreisträger
    Carl von Ossietzky, Günter Grass und Herta Müller - jetzt Swetlana Alexijewitsch

    TS aktuell – Zeitung für Tempelhof-Schöneberg
    01.01.2016

    ...1999 erhielt Günter Grass, einst in der Niedstraße ansässig, den Nobelpreis für Literatur für sein Gesamtwerk, 2009 folgte Herta Müller. Nun in diesem Jahr der Literaturnobelpreis für Swetlana Alexijewitsch, die schon während ihres Berlin-Aufenthalts 2011/2012 als DAAD Stipendiatin in einer Künstler-Programm-Wohnung in der Wielandstraße Friedenauer Luft geschnuppert hat. Darüber weiß Christa Moog, die Inhaberin des Friedenauer Literaturhotels in der Fregestaße und selbst Literatin (»Aus tausend grünen Spiegeln«) anschaulich zu berichten, denn bei ihren Berlin-Aufenthalten, zuletzt unmittelbar nach der Nobelpreisverleihung, steigt Swetlana nicht etwa im noblen Adlon ab, was ihr ihr Verlag sicher ermöglichen würde, sondern in vertrauter Umgebung im verträumten Literaturhotel in der Friedenauer Fregestraße...

  • »Schöne Orte zum Verweilen«
    Haltestelle für die Seele - Literaturhotel Berlin

    Reiselust
    01.01.2014

    Eine Reise ist mehr als die Bewältigung der Strecke von A nach B und ein Aufenthalt im Literaturhotel ist mehr als die Aneinanderreihung von Übernachtungen. 
Denn im Gegensatz zu manchem seelenlosen Hotelzweckbau findet man hier ein Haus der Geschichte, einen Ort der Lebenskunst. Ein Haus, das geprägt wurde durch die Literaten, die in unmittelbarer Nähe gelebt haben, hier zu Gast waren, hier schrieben und gelesen haben, wie Christoph Meckel, Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Edgar Hilsenrath und viele mehr. Ein Haus, das voller Worte steckt und mit liebe- und geschmackvoller Gastlichkeit, mit Biedermeiermöbeln, Kronleuchtern, orientalischen Teppichen und goldenen Spiegeln einen besonderen Flair bietet. Kein Gästezimmer gleicht dem anderen, jedes lädt mit individueller Einrichtung ein, so wie das Frühstück im Uwe-Johnson-Salon zum individuell genussvollen Tagesstart einlädt. Das Hotel liegt mit kleiner Garten-Oase mitten in Berlin, im grünen Villenviertel Friedenau mit herrlichen Gründerzeit- und Jugendstil-Fassaden - nur fünf Minuten von der S-Bahn, die in Windeseile das Brandenburger Tor, Museen und Theater erreicht. 
Im Grunde aber ist das Literaturhotel selbst schon ein Reiseziel für sich.


  • Clemens Meyer liest im Literaturhotel

    Stadteilzeitung

    05.05.2013

    ...Der Mond schien, die Sterne. Die für ihre Geschwindigkeit berühmten Wolken von Schonen, Möwen flogen über den Himmel, und ich lag östlich von Ystad im Sand und las die 517 Seiten zu Ende. Das letzte Wort hieß glücklich. Und drückte den Zustand aus, in dem mich das Werk zurück ließ.


    Ich stand auf, wagte die ersten Schritte und träumte davon, Clemens Meyer ins Literaturhotel in Friedenau einzuladen. Und schaffte es drei Jahre lang nicht.
    Aber jetzt: Er kommt! 

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  • Auszug aus »Verborgene Orte in Berlin«

    Yuba Edition
    01.01.2012

    ... Friedenau scheint wie imprägniert mit den Namen großer Dichter. Sie wohnten oft Tür an Tür und mehrten, manchmal Generation auf Generation, auch den Ruhm der Straßen. Die Niedstraße und die Stierstraße, die ganze Gegend um den Friedrich-Wilhelm-Platz oder die Görresstraße, wo der Buchhändlerkeller seinen Anfang nahm, sind solche Orte. Das weltoffene Hotel -man spricht englisch, französisch, schwedisch und russisch- ist in diese Literaturlandschaft eingepasst. Ein weit in den Garten reichender, mit stilvoll-gemütlichen Biedermeier-Möbeln ausgestatteter Anbau, auch Ort für das allmorgendliche Frühstücksbuffet, ist, wie sein Name Uwe-Johnson-Salon verrät, der Literatur gewidmet...

  • Berlin Business Traveler
    Literaturhotel Berlin

    MARCO POLO
    11.10.2010

    Sehr persönlich geführtes Hotel in Berlins Literaturviertel Friedenau, in dem viele Autoren leben und auch Nobelpreisträger wie Günther Grass gewohnt haben bzw. immer noch wohnen (Herta Müller). Hier finden auch regelmäßig Lesungen mit bekannten Autoren statt...

  • Friedenau: Das Nobel-Viertel

    Tagesspiegel
    11.10.2009

    Was das für ein Nährboden ist, der Friedenau so literarisch wertvoll machte, weiß Gudrun Blankenburg. Sie hat das Buch »Friedenau – Künstlerort und Wohnidyll« geschrieben und führte gerade gestern Mittag wieder Friedenau-Fans über die Literaturmeile. Eine grüne, vom Krieg nicht so stark zerstörte Oase mit großen, bezahlbaren Wohnungen in Großstadtnähe, beschreibt sie bündig die Vorzüge des Viertels. Und natürlich gaben sich die Dichter gerade im wohnraumknappen Berlin Tipps, wo es überhaupt Wohnungen mit Platz für Bücher gibt. Dieselben einfachen Gründe nennt auch Christa Moog, die in der Fregestraße 68 das außen schmucklose, aber innen kuschelige Literaturhotel Friedenau führt. Uwe Johnson war hier einst Gast, Grass brachte Verwandtenbesuch unter, Christoph Meckel las und Christa Moog ist – na? – Aspekte-Literaturpreisträgerin.

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  • Edgar Hilsenrath zu Gast bei Christa Moog im Literaturhotel

    Stadtteilzeitung Schöneberg-Friedenau
    02.03.2008

    Über 60 Gäste besuchten die Lesung von Edgar Hilsenrath im Februar im Literaturhotel in der Fregestraße. Hilsenrath las aus seinen Romanen »Der Nazi und der Frisör« und »Berlin Endstation«. Im Dialog mit seinem Verleger Volker Dittrich erzählte er aus seinem Leben. Im Anschluss signierte er Bücher für seine Zuhörer. Noch bis Mitternacht saßen Literaturinteressierte in kleinen Gruppen im Uwe-Johnson-Salon des Literaturhotels und diskutierten das Gehörte.

  • Lesen und lesen lassen

    Berliner Woche
    27.02.2008

    Schon ein Blick in die Rezeption mit dicht an dicht hängenden Porträts von Literaten, die einst in Friedenau lebten, macht klar: Berlins erstes und bisher einziges Literaturhotel befindet sich in der Fregestraße und wird von einer Schriftstellerin geführt. ...bekannt wurde die Germanistin und Sportwissenschaftlerin unter anderem durch ihre 1985 veröffentlichten Erzählungen »Die Fans von Union«. Das Buch durfte in der DDR nicht erscheinen. Sechs Jahre später hatte sie großen Erfolg mit ihrem Roman »Aus tausend grünen Spiegeln« und erhielt mehrer Literaturpreise.

"In aller Früh, ach, lang vor Tag, Weckt mich mein Herz, an dich zu denken..."

Eduard Mörike, Lied eines Verliebten

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Hotel Director: Christa Moog

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+49 (0)30 85 90 96 0
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